Gonzalo Rojas

AutorInnen

(1916, Lebu – 2011, Santiago, Chile) war ein bedeutender Dicher der „Generación del 38“ und Professor. Er wurde u.a. mit dem Premio Reina Sofía de Poesía Iberoamericana (1992) und dem Premio Cervantes (2003) ausgezeichnet. Während der Regierungszeit von Salvador Allende war er als Kulturattaché in China (1970-1972) und als Geschäftsträger auf Kuba (1972-1973). Nach dem Militärputsch ging er 1973 in die DDR ins Exil und lehrte an der Universität Rostock. Von 1975 bis 1980 arbeitete er an der Universidad Simón Bolívar in Venezuela. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die Gedichtbände La miseria del hombre (1948), Contra la muerte (1964), Al silencio (2002) und Qedeshim Qedeshoth (2009).